Pssst. Ganz ruhig. Es ist alles gut. Pssst. Ich höre deine Stimme. Ich höre die Worte. Ich mag sie nicht. Die Worte. Ich mag die Worte nicht, die du eben gesagt hast. Hast du sie gesagt? Hast du sie wirklich gesagt? Nein, oder? Das hab ich doch geträumt!? Das ist doch nicht wahr! Pssst. Es ist alles gut. Ich bin hier. Ich bin bei dir. Ruhig. Ich bin da. Nein, das waren sie nicht. Die Worte. Was du gesagt hast, klang ganz anders. Böse. Bedrohlich. Ganz und gar nicht sanft. Bedrohlich. Ich will sie nicht hören.
Komm, es wird alles gut. Das ist nicht das Ende. Pssst. Ich bin doch hier. Bei dir. Es tut so weh. Ich hoffe so, es möge nur ein Traum sein. Ein böser Traum. Ein schlimmer Traum. Albtraum. Doch ich wache. Schlafe nicht. Ich sehe dich. Da bist du. Leibhaftig. Da stehst du. Vor mir. Pssst. Alles wird gut. Was soll gut werden? Das, was da jetzt kommt? Das will ich nicht. Das brauch ich nicht. Das ist die Zukunft? Das soll sie sein? Dann will ich sie nicht!
Träume. Erwachen will man nicht. Sie sind schön. Nein. Nein. Diesmal möchte ich erwachen. Und sagen: Es war nur ein Traum. Durchatmen. Nur geträumt. Meine Augen sehen. Sehen dich. Das Wissen, nicht geträumt zu haben. Es tut so weh. Ein Traum. Warum diesmal nicht? Warum? Da ist dieser Wunsch. Der Wunsch, nur geträumt zu haben. Aber nein. Realität. Das ist sie. Ich will sie nicht. Pssst. Sei ganz ruhig. Ich bin ja hier. Ich bin bei dir. An deiner Seite. Ich laß dich nicht allein.
Ich spüre deine Hand. Du berührst mich. Sanft. Zart. Lieb. Deine Hand auf meiner Wange. Streichelt mich. Ganz sanft. Ich mag es. Fühle mich wohl. Höre deine Stimme. Ist sie da? Ist es real? Ich bin bei dir. Alles ist gut. Du musst nicht traurig sein. Ich fühle deine Nähe. Spüre deine Wärme. Aber dann. Wieder diese kalte Welt. Das Leben. Das reale Leben. So will ich es nicht. Ganz und gar nicht. Leben macht nur Sinn, wenn du drin vorkommst. Nur Spaß, wenn du drin vorkommst.
Na komm. Das wird schon wieder. Mit der Zeit. Die Zeit heilt alle Wunden. Muß das sein? Soll ich alles vergessen? Dich vergessen? Geht nicht. Kann ich nicht. Du bist mehr als Normal. Nicht das Übliche. Kein Durchschnitt. Dein Stern. Er strahlt so hell. Heller als alle anderen. Da ist sie wieder. Deine Hand. An meiner Wange. Deine Stimme. Flüsternd. Laß uns ganz still sein. Den Moment genießen. Jeden Moment. Tränen. Ersticken deine Stimme. Hilflos. Du. Ich. Die Häscher der Zeit. Uns auf den Fersen. Die Zeit. Kurz vor dem Ablauf. Du willst es nicht. Ich will es nicht.
Rücksicht? Wer nimmt darauf Rücksicht? Das Schicksal? Ha! Das Schicksal. Blödes Schicksal. Es führt uns auf den falschen Weg. Den Weg der Trennung. Siehst du die Gabelung? Der Weg. Er gabelt sich. Du gehst den einen Weg. Ich den anderen. Ende. Das Ende des gemeinsamen Weges. Angekommen. Hier sind wir angekommen. Am Ende. Tränen. Was noch bleibt, sind Tränen. Erinnere dich. Denk an die vielen schönen Momente. Das ist ein Geschenk. Für dich. Für mich. Unser Geschenk. An uns.
Danke. Was ich noch sagen kann. Danke. Immer wieder. Danke. Und ich werde immer bei dir sein...



